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Das Kloster Malchow ist ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in der Ortslage Malchow im Landkreis Müritz in Mecklenburg-Vorpommern. Die Klosteranlage liegt am Ostufer des Malchower Sees.
1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel und Nikolaus von Werle wandelte das Büßerinnenkloster in ein Zisterziensernonnenkloster und schenkte dem Kloster das Patronat über die Kirchen zu Alt-Malchow, Neu-Malchow und Lexow (Gemeinde Walow). Nach der Reformation war das Kloster von 1572 bis 1923 ein adeliges Damenstift.

Die ehemalige Klosteranlage wird geprägt durch die Klosterkirche. Diese wurde von 1844 bis 1849 nach Plänen Friedrich Wilhelm Buttels errichtet. So wurde ein 52 Meter hoher Backsteinturm angefügt und dann aus optischen Gründen von 1847 bis 1849 auch das Kirchenschiff erneuert. Nach einem Brand 1888 wurde sie von 1888 bis 1890 im neugotischen Stil nach den Plänen Georg Daniels wieder aufgebaut. Vor dem Neubau der Kirche gab es ab 1235 eine einfache Feldsteinkirche auf dem Klostergelände. Von der alten Klosteranlage existieren noch der historische Kreuzgang und einige Gebäude, die zu Wohnzwecken genutzt werden.
Zur Klosteranlage gehört auch der sogenannte Engelsche Garten. Dieser wurde von Johann Jacob Christian Engel (1762–1840), Küchenmeister in der Zeit von 1786 bis 1818 im Kloster, angelegt. Erst 1855/56 wurde der Garten dann endgültig fertiggestellt.

In der Klosterkirche und im nahegelegenen Orgelhof befindet sich die Ausstellung zur Geschichte des mecklenburgischen Orgelbaus. Das Mecklenburgische Orgelmuseum ist das erste seiner Art in den neuen Bundesländern. In der Klosterkirche selbst befindet sich eine Orgel von Friedrich Friese III.

Quelle: http://www.wikipedia.org

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